Guter Duft – guter Schlaf

RUFBetten

Das Schlafzimmer ist ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Genau deshalb sind ein perfekt passendes Bett und ein gutes Raumklima ein absolutes Muss. Neben viel frischer Luft kann uns auch ein dezenter Raumduft helfen, besser einzuschlafen, zu entspannen oder durchzuatmen. Ihre Wirkung auf uns entfalten Düfte unterbewusst. Doch können bestimmte Duftrichtungen ganz gezielt eingesetzt werden, um unser Wohlbefinden zu steigern. Denn in zahlreichen Studien haben Forscher nachgewiesen, dass es Düfte gibt, die beim Entspannen, Einschlafen sowie Durchschlafen helfen – und sogar schönere Träume bescheren! Dabei ist es aber wichtig, nicht gleich mit einer schweren „Duftkeule“ jeden Lufthauch zu erschlagen. Ein zu starker Duft bringt nämlich keine Entspannung, sondern kann im schlimmsten Fall Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen. Ein dezenter, wohlriechender Hauch ist vollkommen ausreichend, um guten und erholsamen Schlaf herbei zu zaubern.

Um Ihr Schlafzimmer in eine duftende Wohlfühloase zu verwandeln und in Ihrem Boxspringbett oder Polsterbett die pure Entspannung zu genießen, verraten wir Ihnen drei simple Grundregeln, mit denen eine angenehme und dezente Beduftung des Schlafzimmers garantiert gelingt.

1. Die Auswahl des Duftes

Es gibt eine Reihe von Düften, die dabei helfen können, entspannter einzuschlafen und besser durchzuschlafen. Die Auswahl ist riesig, daher haben wir eine kleine Duftauswahl zum „Reinschnuppern“ zusammengestellt:

Blütenzauber für süße Träume: Lavendel, Rose, Orangenblüte, Jasmin

Der absolute Alleskönner ist Lavendel. Seine violetten Blüten verströmen einen angenehm frischen Duft, der innere Unruhe, Nervosität und Erschöpfungszustände lindert. In heißen Sommernächten weht der Duft der Heilpflanze zwei coole Nebenwirkungen ins Schlafzimmer: Zum einen hält er Mücken davon ab, den wohlverdienten Nachtschlaf zu stören, zum anderen erleichtert er durch seinen kühlenden Effekt das Durchatmen in heißen Sommernächten.

Die Rose ist nicht nur die „Königin der Blumen“, sondern ihr voller, süßer Duft wirkt wärmend und sorgt nach einem anstrengenden Tag für innere Ruhe. So soll Rosenduft nicht nur beim Einschlafen helfen, sondern auch noch süße Träume bescheren. Auch der Duft von Jasmin könnte sich zum „Must-have“ entwickeln, denn er kann beruhigend und sogar Angst lösend wirken. Das gleiche gilt für Neroli, der Duft der Orangenblüte, besänftigt aufgewühlte Emotionen.

Durchatmen und den Kopf frei bekommen: Eukalyptus, Thymian, Myrte und Minze

Die Nase ist dicht, der Kopf auch. So eine nervige Erkältung kann die Nachtruhe empfindlich stören. Der perfekte Zeitpunkt, um sich den Duft von Eukalyptus um und durch die Nase wehen zu lassen: Sein erfrischendes Aroma befreit die Atemwege und schafft damit auch im Kopf Platz zum Entspannen. Sie können tief durchatmen und damit einfacher in wohltuenden Schlaf gleiten. Eine ähnliche Wirkung auf die Atemwege und das Gemüt hat auch der Duft von Thymian oder Myrte. Wenn die Hitze in warmen Sommernächten den Atem raubt, probieren Sie es mal mit dem Aroma von Minze – das verbreitet einen angenehm kühlen Lufthauch im Raum.

2. Die Duftquelle

Aber wie kommt der von Ihnen ausgewählte Traumduft am besten ins Schlafzimmer? Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

Ein Potpourri stellt beispielsweise einen zarten, langanhaltenden Duft im Schlafzimmer sicher und das ganz ohne Aufwand. Wichtig ist nur, dass Sie die Duftmischung auf eine Unterlage stellen. Wenn die Mischung nicht zu intensiv ist, eignen sich der Nachttisch oder Beistellhocker ideal für die Platzierung neben dem Bett. Für intensivere Mischungen empfehlen wir Ihnen eher die Fensterbank, so erzeugen Sie, bei geöffnetem Fenster, eine angenehm duftenden Briese.

Auch Duftgläser und Diffuser sorgen quasi von alleine für gute Luft: Beim Duftglas dosieren Sie die passende Duftstärke mit einem Handgriff über das Öffnen und Schließen des Deckels. Bei einem Diffuser können Sie ganz präzise einstellen, wie intensiv die Duftwolke, die Sie sanft ins Land der Träume bringt, sein soll.

Duftsäckchen eignen sich ebenfalls ideal als Einschlafhilfe. Diese können Sie mit Lavendelblüten, Rosenblättern oder Orangenschalen ganz einfach selber machen. Das Duftsäckchen legen Sie einfach unter das Kopfkissen Ihres Boxspring- oder Polsterbettes und schon hilft es Ihnen dabei, besser und tiefer zu schlafen. Die Duftsäckchen können Sie auch in Ihrem Bettkasten verwenden, so erhalten die dort gelagerten Dinge einen angenehmen Duft.

Eine weitere Möglichkeit der Schlafraum-Beduftung stellen ätherische Öle dar. Diese sind bei diversen Herstellern und Anbietern in hochwertiger Qualität erhältlich. Hier gilt es ganz besonders auf die richtige Dosierung zu achten – denn die reinen ätherischen Öle können Haut und Atemwege reizen. So können Sie sie einsetzen:

  • Stellen Sie eine Schale mit lauwarmem Wasser in Ihrem Schlafzimmer auf. Geben Sie etwa 5 bis 10 Tropfen des ätherischen Öls Ihrer Wahl hinein und lassen Sie sich vom sanften, wohltuenden Duft beim Eindösen unterstützen. Wenn sich dabei die gewünschte entspannende, Schlaf fördernde Wirkung nicht einstellt, können Sie auch eine höhere Dosierung wählen.
  • Sie können auch ein handelsübliches Papiertaschentuch mit etwa 4 bis 5 Tropfen ätherischen Öls beträufeln und in eine Schale auf den Nachttisch stellen und damit sanft entspannt einschlafen.

3. Natürliche Inhaltsstoffe

Zum Schluss noch ein kleiner, aber entscheidender Tipp: Ganz egal, für welchen Duft und für welche Duftquelle Sie sich entscheiden – die Inhaltsstoffe sollten stets natürlich sein. Denn gerade im Schlafzimmer ist es besonders wichtig, dass das Raumklima möglichst sauber und frei von störenden chemischen Stoffen ist.

Testen Sie einfach, welcher Raumduft und welche Duftquelle bei Ihnen am besten für Entspannung und süße Träume in Ihrem Boxspring– oder Polsterbett orgt. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren.

Eines ist klar: wer schläft, träumt auch. Neurologen und andere Experten arbeiten seit langem an der Beantwortung der Frage welchen Sinn und Zweck unsere Träume haben. Sie liefern Theorien über die Funktion des Träumens:

So wird vermutet, dass unser Gehirn beim Träumen neue Informationen mit bereits bestehenden Erfahrungen mischt und abspeichert – ein Lerneffekt entsteht. Andere Theorien gehen dahin, dass im Traum praktische Fähigkeiten trainiert werden, die später im Leben nützlich sind. Eine weitere These besagt, dass im Traum gefährliche Situationen simuliert werden. Dies, um im Wachzustand besser auf sie vorbereitet zu sein. Evolutionsbiologisch würde das bedeuten, dass unsere Vorfahren im Traum mit natürlichen Widersachern kämpften, während wir uns im 21. Jahrhundert brenzligen Situationen im Job stellen.

Letztlich könnten unsere Träume aber auch nur Zufallsprodukte unserer Synapsen im Gehirn sein und keinerlei systematische Bedeutung haben – eine weitere Theorie.

Schlafforscher gehen davon aus, dass wir jede Nacht träumen, in jeder der fünf Schlafphasen. Einschlaf-, Leichtschlaf-, Tiefschlaf-, REM-Schlaf-, Leichtschlaf-Phase durchlaufen wir pro Nacht etwa vier bis sieben Mal. In der REM-Phase ist unser Gehirn am aktivsten, was sich an schnellen Augenbewegungen, dem Rapid-Eye-Movement, bemerkbar macht. Da wir in der REM-Phase leichter erwachen, ist auch die Erinnerung an Träume in dieser Phase am deutlichsten.

Mit modernen Untersuchungstechniken, wie etwa elektrischen Sensoren oder Kernspintomographie, fanden Wissenschaftler heraus, dass beim Träumen vor allem Hirnareale aktiv sind, die für unsere Emotionen und visuellen Eindrücke zuständig sind. Wie etwa die Amygdala, die unsere Erinnerungen emotional bewertet (z.B. Angst auslöst) und damit dafür sorgt, dass wir bei Gefahr, Wut oder Freude angemessen reagieren können. Träume werden also von Emotionen kontrolliert. Ein möglicher Grund, warum sie oft so bizarr ausfallen.

Unzählige Traumlexika beweisen Schwarz auf Weiß, dass Menschen seit jeher versuchen, Botschaft hinter Traumbildern zu entschlüsseln. Während Sigmund Freud der Auffassung war, dass ein Traum Ausdruck unbewusster Wünsche und eine verschlüsselte Botschaft unseres Unterbewusstseins ist, weiß die moderne Psychologie inzwischen mehr:

Im Traum erleben wir Erfahrungen, Situationen und Sorgen, die uns intensiv beschäftigen. Wer immer wieder von der gleichen Situation träumt, kann versuchen herauszufinden, wie er im wahren Leben mit der „Traumsituation“ umgehen würde – und damit lernen, dieses und andere Probleme besser zu lösen und Ängste zu lindern.

Traumforscher unterscheiden Grundmuster von Träumen: Den Traum vom Verfolgt werden, vom unkontrollierten Fallen oder von der bevorstehenden Prüfung. Auch in einer völlig unpassenden Traum-Situation unbekleidet zu sein und das lähmende Gefühl des Zuspätkommens zählen zu den klassischen archetypischen Mustern. Dennoch können diese Traummuster nicht allgemeingültig gedeutet werden. Jeder Traum ist individuell und sein Bedeutungsinhalt für den Einzelnen immer abhängig von den Lebensumständen.

So einzigartig wie unsere Träume sind auch unsere Schlafgewohnheiten und Schlafrituale. Deshalb finden Sie bei RUFBetten Boxspring- und Polsterbetten, die alle persönlichen Vorstellungen von Komfort und Design erfüllen. Denn wir finden, dass manche Träume wahr werden sollten.

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